Biografie Nu:n

Nu:n folgt seit seiner Gründung 2003 der Idee, Frühe Musik aus einer gegenwärtigen Perspektive improvisatorisch zu bearbeiten und möchte so einen Bogen spannen von den Wurzeln abendländischer Musik in das Hier und Jetzt - in das „Nun“. Spiritus Rektor Gitarrist Falk Zenker und Mitbegründer Saxophonist Gert Anklam kooperieren aktuell mit der Perkussionistin Nora Thiele (Nu:n_Estampie) - vor allem aber mit der Sängerin Cora Schmeiser zu verschiedenen musikalischen Themen.

Zahlreich sind die Konzerte in diversen Konzertreihen und in bedeutenden mittelalterlichen Kirchen in ganz Deutschland, Auftritte auf Festivals, wie der „Vokalmusik entlang der romanischen Straße“ des Kultursommers Rheinland-Pfalz dem „Europäischen Kirchenmusikfestival Schwäbisch Gmünd“ (SWR-Mitschnitt), in der Reihe „Musica Antiqua“ des Bayrischen Rundfunks im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg (BR-Mitschnitt), beim „MDR-Musiksommer“, beim „Musikfest Erzgebirge“ (DLFKultur-Mitschnitt), beim „Romanischen Sommer“ Köln, auf der „Thüringer Jazzmeile“ sowie bei den Berliner „Jazz Units“ (SFB-Mitschnitt).

Ebenso blickt das Ensemble auf Gastspiele in Polen, Kanada, Österreich, Niederlande und Dänemark sowie die CD-Produktionen „Salutare“ (2006), „Estampie“ (2014) und „Manigem Herzen“ (2019) bei Raumklang zurück.

Gert Anklam

Falk Zenker

Nora Thiele

Cora Schmeiser

Die in Rotterdam lebende Deutsche Cora Schmeiser changiert souverän zwischen historischer Aufführungspraxis, experimentellen Elementen stimmlicher Ausdruckskraft und einfühlsam-distanzierter Rezitationskunst. Sie sammelte reiche Erfahrungen in renommierten mittelalterlichen Ensembles und eigenen Projekten Neuer Musik.

Der Berliner Saxophonist Gert Anklam begeistert mit ätherischen Sopranlinien als auch orgelartig zirkulierenden expressiven Baritonkaskaden und tourte mit eigenen Jazz- und Weltmusikprojekten durch Japan, China, Indien, Afrika und USA.

Der Weimarer Gitarrist und Ensemblegründer Falk Zenker darf mit seiner virtuosen Musik zwischen Klassik, Jazz, Flamenco, Mittelalter und Weltmusikmoderne zur ersten Liga deutscher Sologitarristen gezählt werden und realisiert darüber hinaus Klangkunstprojekte und Musik für Film, Fernsehen, Theater und Hörbücher.

Nora Thiele fasziniert mit feinsinnig-virtuosem und schier unerschöpflichen Fingertanz auf ihrem Rahmentrommelset und ist gefragte Perkussionistin in der Alten Musik, bei Jazz- und Weltmusikprojekten und zahlreichen CD-Produktionen.


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Nu:n im Spiegel der Presse

„Der Blues des Mittelalters, mit Cora Schmeisers glockenhellem Parlando- Gesang, Gert Anklams jazzigem Saxophon und Falk Zenkers gedankenverlorener Gitarre. Zum Wegdriften in Sommernächten.“ [Tagesspiegel 16.06.19, „Die beste Musik im Sommer“, Christiane Peitz]

„Ich bin sehr beeindruckt von der Tiefe dieser Musik, vom Ausloten historischer Räume, bei gleichzeitiger Hingabe an den Spielprozess im Hier und Jetzt. Beispielhaft erscheint mir auch der Respekt, mit dem sich das Ensemble den überlieferten Vorlagen nähert - behutsam, aber doch auch mutig in der Aneignung, die weit über das Wiedergeben des Gefundenen hinausgeht und die eigene Gefühls- und Vorstellungswelt einfließen lässt." [Bert Noglik, MDR Kultur, Juni 2019]

„Was die drei aus den Vorlagen gemacht haben, ist so spannend und vielfältig, dass der Musikliebhaber große Freude mit dieser liebevoll eingespielten und produzierten CD haben wird. Es beginnt mit Falk Zenkers Nylonstring, die Okzident und Orient so geschickt wie subtil verbindet, setzt sich mit den eleganten Linien von Gert Anklams Sopransaxophon fort und gipfelt im quellwasserklaren Gesang Cora Schmeisers. Während die Texte … den Bezug zur Epoche herstellen, wirkt die Musik erstaunlich zeitgemäß. Sie erinnert teilweise an Kammerjazz norwegischer Prägung, was das Album auch für Anhänger des ECM-Sounds attraktiv macht. … Eine raffinierte Mischung tut ihr Übriges, um das Album zu einem mehrdimensionalen Hörbild zu machen, das ganz nach dem Geschmack offener Ohren ist. Eine feine CD also, welche das Mittelalter-Thema bestens transzendiert und viel Hörgenuss beschert." [Akustik Gitarre 5/19, Harald Wittig]

„Die Harmonie des Künstlertrios ist verblüffend. Gert Anklam und Falk Zenker beherrschen ihre Instrumente traumhaft sicher. Ob E- oder Akustik- Gitarre – was Falk Zenker ihnen entlockt, ist einfach genial. Mal rockig, mal jazzig, mal melodiös, mal verträumt, mal zärtlich umschmeichelnd. Ähnlich wie der Gitarrist, experimentiert auch Gert Anklam. Seine Soli auf den Saxofonen sind atemberaubend. Er „spielt“ buchstäblich mit seinem Instrument, imitiert damit Wind und Wasser. Die Lautmalerei ihrer Instrumentalisten unterstreicht Cora Schmeisers Stimme, die von ihr mal scharf und spitz, dann wieder sanft und einschmeichelnd, anklagend, bitter und süß klingt. Motetten aus dem Montpellier Codex und der Carmina Burana, ein gregorianischer Choral, höfische Tänze klingen ungewohnt anders, rhythmischer, moderner.“ [Main-Post 22.9.2017]

„… leidenschaftlich behutsam … `Estampie´ – ein Konzert, das sich wie eine Umarmung anfühlt.“ [MDR-Fernsehen, Jana Pfeifer, 13.11.14]

„Gesänge von Hildegard von Bingen, vokale Improvisationen Schmeisers, dazu kraftvolle Improvisationen von Sopran- und Baritonsaxophon über dem vom Gitarristen und der Akustik geformten sphärischen Klanguniversum: Diese neue alte Musik verleitet dazu, die Augen zu schließen und sich entführen zu lassen in die Schönheit spiritueller Seelenlandschaften.“ [WA, Hamm, 30.09.14, Werner Lautenbach]

„Schon länger gelten sie als Geheimtipp in der Mittelalter-Szene. Weil sie die Wurzeln der abendländischen Musik so sensibel wie ideenreich zunächst ausgraben und dann behutsam ins Heute verpflanzen." [BR Klassik „Tafel-Confect“, Torsten Preuß, 13.07.14]

„inspirierend-raffiniertes Crossover aus Alter Musik, Jazz und Weltmusik … So meistern die Musiker den historischen Spagat von 700 Jahren mit spielerischer Leichtigkeit, wobei sie konsequent auf heutigen Hörerfahrungen aufbauen und ihr zweifellos vorhandenes Virtuosentum nie zum Selbstzweck geraten lassen." [Deutschlandradio Kultur, Holger Beythien, 17.03.2014]

„Manchmal erfüllt eine neue CD einen Wunsch, von dem noch gar nicht wusste dass man ihn hatte." [NDR Info/ Play Jazz, Mauretta Heinzelmann, 27.03.14]

„Jazzige Harmonien, folkige Farben verschiedenster Herkunft, romantische Schwelgereien und vertrackte Rhythmen – die alten „Standards“ bieten solch hochkarätigen Musikern Stoff für schier endlose Klangreisen." [www.minnesang.com, CD des Monats Mai 14]

„feinsinnige Kammermusik, die sich in ihrer Vielfalt und Zeitlosigkeit jeder Einordnung verweigert. Hier treffen sich drei Könner, um zwanglos Neues zu erschaffen." [Jazzthetik, Guido Diesing, 05/06 14]

„Nur ganz selten hört man Musik, die so gleichermaßen frisch, anspruchsvoll, zündend und in jeder Hinsicht absolut zeitlos daherkommt. Phantastisch!" [Akustik Gitarre, Michael Lohr, 06/07 14]

„Mal steigt der Duft des Orients aus den jahrhundertealten Pergamentseiten, mal klingt es nach Flamenco, mal nach modalem Jazz. Doch nie tun die drei Musiker des ensembles nu:n ihren Vorlagen Gewalt an. Sie improvisieren mit Fantasie, Geschmack, Respekt und auch einer guten Portion Lässigkeit. … Eine wunderbar ausgehorchte CD zum Nachlauschen, Träumen, Staunen." [BR Klassik „Tafel-Confect“, Torsten Preuß/ Alte Musik, 13.07.2014]

„Der Spagat zwischen Alter Musik, Folkelementen und improvisiertem Jazz gelingt bestens … und nach Anouar Brahem und Michel Godard jetzt mit dem Ensemble Nu:n neue Akzente setzt. Genuss pur, kraftvoll und doch subtil." [Jazzpodium, Alexander Schmitz, 09/14]

"Sie entdecken kühne, Raum umspannende, neuzeitliche und bildreiche Klangkonstellationen, immer auf Zeit-Reise in die Vergangenheit, die Geschichte, die Zukunft." [Landeszeitung Lüneburg, 15.07.2013]

„Da wurde jeder Titel zum Augenblickserlebnis, das den Festsaal voll und ganz vereinnahmte. ... Stille erfüllte den Raum, ehe der Applaus einsetzte ... Da waren Könner zu Gast, die nach stürmischem Applaus noch eine Zugabe tänzerischer Lebensfreude draufsetzten.“ [SZ Bautzen, 19.04.2010]

„Der gregorianische Gesang und die mittelalterlichen Melodien harmonierten dabei mit den modernen Klängen auf eine nahezu kontemplative Weise. ... Im zweiten Teil des Konzerts näherten sich die Darbietungen zum Teil Werken der Neuen Musik. Klangwolken im Stile György Ligetis, Arnold Schönbergs oder Alban Bergs mischten sich unter die sakralen Gesänge. Moderne elektronische Klänge gaben der Kirchenmusik ein weltliches Gewand, ohne ihren eigentlichen Charakter zu überdecken.“ [Bettina Pflaum, Delmenhorster Kreisblatt, 15.08.10]

„Hehr und erhaben erklang „Stirps Jesse“ (11. Jh.) raumfüllend in dem Saal. Von der Galerie her schritten die Sängerinnen singend zu den Musikern, zelebrierten eine dreistimmige Motette des 13. Jahrhunderts. Freundlicher A-cappella-Gesang erfüllte das Kyrie, das mit Improvisationsreichtum fantastisch belebt wurde. Rhythmischer Klangzauber nahm gefangen, ließ das klagende „Quis dabit“ in schmerzhafte Höhen treiben. Und immer schritten sie pilgernd auf dem Jakobsweg.“ [Christa Vogel, SZ Bautzen, 19.04.10]

„Sie mischten hinein in diese Musik der alten klösterlichen Handschriften aus Montpellier oder dem Codex Calixtinus die unterschiedlichen Musiken unserer Zeit, Jazz, Pop, Moderne. ... Manchmal passt sich eine gewisse Verspieltheit (mit schwirrenden Plastikrohren kann man wunderbar ätherische Musik machen) der Musik mühelos an, gibt ihr eine zusätzliche Lebendigkeit. ... Diese Lebendigkeit ist auch zu erleben etwa in der erregten Innigkeit, mit der Rebecca Bain den Gebetston des „Lauda Jerusalem“ erfüllt, in der archaisch-gellenden Sinnlichkeit, die Katherine Hills Stimme haben kann, in der Emotionalität, dem zärtlichen Ton des Vokalduos im Unicornis captivator“ am Ende des Programms.“ [Günter Matysiak, Weserkurier Bremen, 16.08.10]

„This is an interesting recording... the taste shown in its realisation.“ [Juan Carlos Asensio, Goldbergmagazin 1/07, 4 von 5 Sternen]

„While it is unfortunate that every time one hears the combination of medieval melody and saxophone one is instantaneously reminded of Jan Gabarek, the sensation in this case soon wears off, because these versions turn the music inside out in a way that neither of the Hillard/ Garbarek projects did.…The result is mesmerizing” (hypnotisiserend) [Moody, Early Music/ England, 02/07]

„Ich betrete einen Zustand zwischen Tag und Traum, meine Gedanken und Bilder fließen in losen Zusammenhängen dahin. Plötzlich bin ich wieder da und die CD ist zu Ende. Für mich zeigt sich bei dieser CD wieder einmal, dass Improvisation und Jazz durchaus spirituelle Musik ist... Diese Musik ist zum zuhören, eintauchen, sich davon tragen lassen und erfrischt wieder auftauchen. Meditation... Improvisation, das sind Augenblicke der vollkommenen Stille im Chaos, Gnade plötzlicher Freiheit und sekundenhafte Glückseeligkeit. Wenn alles sich wie von selbst fügt und der Instrumentalist aufhört selbst Musik zu machen. Jeder Ton ein Geschenk, jeder Ton wesentlich, kein Geschwätz mehr.“ [Tom John Wolff, spielleut.de, Juli 2006]

„Anders als bei Jan Gabarek und dem Hillard Ensemble umspielen die Musiker nicht nur die Melodien, sondern variieren das Material und gestalten es neu.“ [SWR, Mai 2006]

„Wenn es so etwas gäbe, müsste man das Ergebnis einen Mix aus unerhörter Leichtigkeit und doch tiefgründiger Genauigkeit nennen.“ [Marcel Schwarzenberger, chronico - Magazin für Geschichte 2006]

„Aufgenommen in der Kirche eines ehemaligen Klosters, sind die Gesänge an ihren ihnen zugedachten Ursprungsort zurückgekehrt, ... durch neue Techniken ... im ´nun´ angekommen.“ [Jazzpodium, 7/8 2006]

„Töne klingen aus allen Ecken, fast scheint es, das alte Mauerwerk würde vibrieren... Vergangenheit und Gegenwart verschmelzen im Moment des Augenblicks... Der Applaus will nicht enden. ´Wunderbar`, flüstert es im Publikum. Immer wieder müssen die Künstler sich verneigen: Ein weiter Augenblick im Hier und Jetzt..“ [Freies Wort, 01.08.05]

„Reizvoll gestaltete sich das Konzert im ständigen Live-Experiment, uralte rituelle Musik und moderne Aufführungspraxis zusammen zu bringen.“ [Thüringer Allgemeine, 02.08.05]

„Beeindruckend war die Anfangsszenerie. Falk Zenker, allein an der Gitarre, lässt heitere Melodik aufklingen. Barfüßig bedient er die Elektronik, lässt Rhythmik in den Raum wachsen. Einstimmige Gregorianik singen die Sängerinnen auf der Galerie, zaubern fantastisch synchronen Stimmenklang. Im Zusammenklang mit der Gitarrenimprovisation steigen sie hinab, schreiten durch den Saal zum Podium. Zweistimmig erhebt sich ihr Benedicamus Domino, steigt signalhaft in Halleluja-Höhen. Da steuert Gert Anklam Saxophonmelos bei, verdeckt das Halleluja. Nasale, dumpfe Klangfärbung meditiert und kokettiert rhythmisch mit dem Gesang.“  Christa Vogel, Lokalzeitung Bautzen, 06.06.05]

„Ein mittelalterliches Fabeltier aus Sandstein wird lebendig, faucht, peitscht gefährlich mit dem Schwanz. Das Wesen wird sanft, als ein lieblicher Gesang eingesetzt. Vor das Publikum tritt nicht das Fabelwesen, sondern der Saxophonist Gert Anklam. Der Gitarrist Falk Zenker stützt den musikalischen Vortrag, lässt sich wenig später in einen Dialog mit dem Saxophon und dem Gesang ein. Musikalische Welten, Jahrhunderte auseinander, kommen zusammen.“ [Helga Heilig, Naumburger Tagblatt, 07.11.03]

„Es war eine gefühlstiefe Musik, erfüllt von ferner Sehnsucht, intelligent, mitunter mit Leichtigkeit und Witz gespickt, ... . Man war gefesselt, glaubte sich in eine andere Welt versetzt und hatte nicht selten den Eindruck zu schweben.“ [G. Meyer, Ostthüringer Zeitung, 10.11.03]

Ausführliche Nu:n-Biografie

„Aus welchen Samenkörnern ist unsere abendländische Musik hervorgegangen? Wie lassen sich die historischen Überlieferungen in unseren gegenwärtigen Musikkosmos transformieren? Welche ganz persönlichen Geschichten können wir als Musiker damit erzählen?“ Falk Zenker (Booklettext CD „Estampie“ 2014)

2003 gründete der Weimarer Gitarrist Falk Zenker zusammen mit dem Berliner Saxophonisten Gert Anklam das Ensemble Nu:n, dieser Frage musikalisch auf den Grund zu gehen. In der ursprünglichen Besetzung mit den zwei Kanadischen Sängerinnen Rebecca Bain und Katherine Hill gab das Ensemble Nu:n_Vokal zahlreiche Konzerte in bedeutenden mittelalterlichen Kirchen, Kathedralen und Konzertsälen in ganz Deutschland, war zu Gast auf renommierten Festivals, wie z.B. „Thüringer Jazzmeile“ 2003, „Vokalmusik entlang der romanischen Straße“ des Kultursommers Rheinland-Pfalz 2005 (SWR-Mitschnitt), zum „Europäischen Kirchenmusikfestival Schwäbisch Gmünd“ 2007 (SWR-Mitschnitt), zur Reihe „Musica Antiqua“ des Bayrischen Rundfunks im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg 2010 (BR-Mitschnitt) und zum „MDR-Musiksommers“ 2011 und wurde bisher zu Konzerten nach Polen, Kanada, Österreich und Dänemark eingeladen. 2006 veröffentlichte das Ensemble in der Vokalbesetzung die CD „Salutare“ bei dem Label Raumklang.

2011 kam Cora Schmeiser (Rotterdam/D) in das Ensemble, die sowohl in der mittelalterlichen als auch Neuen Musik zu Hause ist. Mit ihr als Solistin war Nu:n u.a. 2013 beim „Romanischen Sommer Köln“, 2016 zum Wave-Gotik-Treffen in Leipzig und zum Kultursommer Rheinland-Pfalz zur "Via Medival" und zahlreichen Konzerten zu Gast. In dieser Triobesetzung wird Nu:n_Vokal in der Zukunft weiter das Konzept verfolgen, frühmittelalterliche Vokalmusik zu bearbeiten und in neue dreidimensionale Klangräume zu projetzieren. Die aktuelle CD "Manigem Herzen" (u.a. mit Rundfunkmitschnitten des SWR) erschien 2019 bei Raumklang.

Daneben gab es 2011-2014 eine Kooperation mit dem Organisten und Jazzpianisten Volker Jaekel als Nu:n_Orgel: "Mitten wir im Leben sind" - Eine musikalische Annäherung an Martin Luther.

Das Projekt Nu:n_Estampie schließlich mit Nora Thiele/ Perkussion interpretiert frühe höfische Instrumentalmusik des Mittelalters in der Klangsprache eines feinsinnigen europäischen Jazz. 2012 gewann Nu:n_Estampie bei dem Wettbewerbskonzert „NachtKlang – Neue Perspektiven auf Alte Musik“ des Musikfests Erzgebirge eine CD-Produktion mit dem Deutschlandradio Kultur. Die CD „Estampie“ erschien 2014 ebenfalls bei Raumklang. Neben einer ausgedehnten CD-Release-Tour war die Einladung zum Guitar-Masters-Festival in der Europäischen Kulturhauptstadt 2016 Wrozlaw ein Höhepunkt.